15.09.2017Wissenswertes0

Wir haben ständig zu wenig Zeit für alles, zu viel Arbeit und das Internet überfordert uns noch dazu mit einer Flut an Informationen. Deshalb wollen wir auch keine langweiligen oder irrelevanten Texte lesen. Wir wollen gepackt und unterhalten werden. Wir möchten Dinge lesen, die wir noch nicht wussten, die uns interessieren oder uns amüsieren. Für jeden Webseitenbetreiber eine Herausforderung – wie stellt man das am besten an?

Nicht jeder muss ein ausgebildeter Journalist sein, um ansprechende und informative Texte zu verfassen. Oft genügen auch schon ein paar Regeln um Leser zu fesseln und einen guten Text zu erstellen.

Die Überschrift

Das fängt bereits bei der Überschrift an. Wählen Sie eine ansprechende Headline, denn das ist der erste Kontaktpunkt zum Leser. Die Überschrift sollte einige Kriterien erfüllen: Sie sollte neugierig machen – ohne zu übertreiben und falsche Versprechen zu machen –, und gleichzeitig einen Einblick in den Text geben. Außerdem sollte sie passende Schlagwörter enthalten (für den Leser als auch für Suchmaschinen) und leicht verständlich sein.

Der erste Absatz

Nach der Headline sollte besonders der erste Absatz überzeugen. Denn die Aufmerksamkeitsspanne der Leser beträgt heute nur noch etwa 8 Sekunden – eine Folge der zu Beginn erwähnten Überlastung durch die wachsende Informationsflut. Also 8 Sekunden für Sie, um den Leser davon zu überzeugen weiter zu lesen. Versuchen Sie im ersten Absatz Vertrauen zu wecken und ihn in den Bann zu ziehen, ohne zu manipulieren. Dafür gibt es kleine Hilfsmittel: Die Beschreibung muss immer der Wahrheit entsprechen, doch sie kann mit der richtigen Wortwahl schön und ansprechend verpackt werden – das sogenannte ‚Language Framing‘. „Kostengünstig“ wird beispielsweise lieber gelesen als „billig“, oder „exquisit“ lieber als „teuer“.

Schreibstil

Überzeugend wirkt außerdem ein einheitlicher, anschaulicher und präziser Schreibstil. Wenn Ihre Formulierungen konkret sind und ihre Ausdrucksweise lebendig und emotionsgeladen ist, haben Sie große Chancen, dass Leser Ihnen bis zum Ende folgen. Jeder weiß, dass Bilder besser im Kopf bleiben als bloßer Text, daher ist es wichtig durch Sprache Bilder zu erzeugen. Gehen Sie genau auf die Bedürfnisse Ihrer Leser ein und überzeugen Sie diese, dass Sie die beste Lösung parat haben – doch wie immer gilt: ohne Übertreibung. Diese Art des Schreibens wird als ‚Persuasive Writing‘ (überzeugendes Schreiben) bezeichnet. Hierzu gehört nicht nur die Wortwahl, sondern auch ein logischer und übersichtlicher Aufbau des Textes.

Aufbau des Textes

Strukturieren Sie also Ihren Text so, dass er aufgelockert und übersichtlich wirkt. Er sollte Absätze und eventuell Zwischenüberschriften enthalten, um den Inhalt auf den ersten Blick grob erfassen zu können und sich orientieren zu können. Dazu gehört unbedingt ein roter Faden. Erzählen Sie Ihren Inhalt anhand eines logischen Konzepts und sorgen Sie dafür, dass Ihr Text aufeinander aufbaut. So fällt es leichter dran zu bleiben bzw. schwerer auszusteigen. Hierbei können mehrere Mittel helfen:
Bauen Sie einen Spannungsbogen auf, welchen Sie am Ende auflösen, schreiben Sie in einem gewissen Ton – z.B. humorvoll oder ironisch -, oder entwickeln Sie eine passende Geschichte zu Ihrem Thema.

Call-to-action

Am Ende eines Textes sollten Sie dann Ihren Call-to-action einbinden. Beschreiben Sie Ihre Aufforderung an den Leser in wenigen aber bestimmten Worten. Dieser letzte Abschnitt sollte der Auslöser sein, um den Leser zur gewünschten Aktion zu bewegen, das könnte eine Anmeldung zum Newsletter sein, ein Kauf oder ein Download.

 

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